Grundwissen fürs Studio | ein Tutorial Teil 1

Das erste Mal in einem Fotostudio als Fotograf zu agieren ist ein Moment, den man nicht so schnell vergisst. Die Vorbereitung darauf sollte man nicht unterschätzen. Das komplette KnowHow zu sämtlichen theroretischem Wissen zur Lichtführung, Blitz, Kameratechnik und Bildaufbau muss sitzen. Um in keiner Situation in Stress zu verfallen wird hier ein kleines Tutorial, um mit dem komplexen Thema warm zu werden. Meist hat man im Studio ja nicht viel Zeit, doch ein kurzer Blick in dieses Tutorial direkt vor dem Shooting, garantiert, dass man die wichtigsten Regeln bestimmt im Hinterkopf.

Auch wenn sich schon viele Workshops oder Tutorials der Studiofotografie beschäftigen, erklären sie oft nur den Umgang mit der Studiotechnik, erläutern die Wirkung von diversen Studiolichtformern oder zeigen die unterschiedlichsten Studioaufbauten. Leider werden bei den Meisten die elementaren Grundregeln nicht erklärt bzw. Hinweise auf die typische Anfängerfehler weggelassen. Oftmals dienen sogar elementare Fehler als Beispiel.

Dieses Tutorial soll eine erste Hilfestellung für Anfänger in der Portraitfotografie im Studio sein. Ich erläutere die Lichtführung anhand der Studioblitze. Welches Licht sie einstzen ist aber relativ egal: seien es Studioblitze, Dauerlichtquellen oder einfach das Licht aus einem Fenster. Die grundlegende Zusammenhänge bleiben gleich. Auch wenn ich in einem Artikel das Thema nicht komplett erläutern kann, sollten die hier dargelegten Grundlagen eine Basis für die ersten Experimente sein. Natürlich muss man nicht immer alle Regeln einhalten, aber man sollte immer wissen, welche man bricht und warum. 🙂

Ich fotografiere am liebsten immer wieder im gleichen Studio, deshalb habe ich meine Auswahl auf 3 Studios in Halle, Merseburg und Leipzig konzentriert. So entstehen gute Fotos.

Auf dem Umgang mit dem Belichtungsmesser werde ich in diesem Workshop verzichten. Und ggf. nach reichen.

Zwei Grundlegende Tipps

  1. Menschen erscheinen massiver, wenn man sie frontal fotografiert. Bitten sie also ihr Modell ihren Oberkörper leicht zu drehen. Achten sie darauf das die hintere Schulter noch zu sehen ist. So hängt der Kopf nicht in der Luft.
  2. Platz: Sie sollten das Modell nicht zu nah an den Hintergrund stellen, sonst bekommt es genauso viel Licht wie dieser und sie verlieren viele Möglichkeiten die Beleuchtung des Hintergrundes zu beeinflussen, ihn heller zu machen oder dunkler. Nach Möglichkeit sollte der Abstand 2-3 Meter sein, mind. jedoch 1 Meter betragen.

Im nächsten Teil wird es um die Lichtführung gehen.

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